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Grüne gegen Beteiligung der Stadtwerke am Kohlekraftwerk in Hamm
 

Grüne gegen Beteiligung der Stadtwerke am Kohlekraftwerk in Hamm 

Wir Grüne waren von Anfang an gegen eine Beteiligung, aber leider hat der Rat der Stadt Coesfeld mit großer Mehrheit der Beteiligung der Stadtwerke am Neubau eines Kohle­kraft­werkes in Hamm zugestimmt.

Für den Klimaschutz muss nicht in alte, sondern in zukunftsfähige Techniken investiert werden.

Ich kann mir kaum eine größere Fehlinvestition vorstellen, als den Neubau von Kohlekraftwerken. Es ist abzusehen, dass diese Technik in wenigen Jahren aus Klimaschutzgründen beendet werden muss. Der Staat muss dann unter Umständen für die jetzt erteilten Betriebsgenehmigungen, Schadenersatz zahlen, weil er die Stilllegung der Kraftwerke anordnen muss.

Auch ein modernes Kohlekraftwerk nutzt weniger als die Hälfte der Energie die in der Kohle vorhanden ist zur Stromerzeugung. Das bedeutet, dass mehr als die Hälfte der Energie als Wasserdampf über den Kühlturm in die Atmosphäre entlassen wird.

RWE betreibt in Deutschland keine nachhaltige Energiepolitik, sondern setzt weiterhin auf Braun- und Steinkohlekraftwerke, weil sie bei diesen höhere Gewinne erwartet. Für die Gesellschaft, also für uns alle wird es aber teurer, denn wir alle müssen die Folgen des Klimawandel (Extremereignisse mit Milliardenschäden) tragen.

Ich hätte mir gewünscht, dass die Stadtwerke vorrangig in eine zukunftsfähige regionale Energieversorgung investieren. Genau dies schafft mehr Unabhängigkeit, also Versorgungssicherheit und auch Arbeitsplätze direkt in der Region. Vor allen Dingen auch viel mehr für den Klimaschutz. Unsere nachfolgenden Generationen werden es uns danken.

 Charlotte Ahrendt-Prinz
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harlotte Ahrendt-Prinz

Fraktionssprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN