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Grüner New Deal
 
6.11.08: Sven Giegold zu Gast im WBK
 

Die Finanzmärkte müssen reguliert werden und die Wirtschaft durch nachhaltige Investitionen gestärkt werden. So kann man die Kernforderungen des Begründers der Globalisierungskritischen Gruppe "Attac", Sven Giegold, zusammfassen.

Sven Giegold in Coesfeld

In einem Rollenspiel erklärte der studierte Wirtschaftswissenschaftler den gut 20 Zuhörern die Ursachen der Finanzkrise um zugleich vier Lehren daraus zu ziehen: So müssten die Finanzmärkte stärker reguliert werden, die Banken ihre Geschäfte mit mehr Eigenkapital absichern, eine Finanzumsatzsteuer eingeführt werden und Arbeitnehmer sollten ein Vetorecht bei feindlichen Übernahmen bekommen.

Das gerade beschlossene Konjunkturprogramm der Bundesregierung, insbesondere die Befreiung von der KfZ Steuer beim Kauf eine Neuwagens, kritisiert Giegold scharf: "Wer einen Smart kauft spart pro Jahr etwas 40 € KfZ Steuer, wer einen Geländewagen kauft, etwa 1200 €. Das ist doch ein Irrsinn".

Stattdessen fordert der Grüne Kandidat für das Europaparlament einen "Grünen New Deal". So seien Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien die richtige Antwort um die Rezession zu verlangsamen. Auf Nachfrage von Richard Dammann, Kreisvorstandssprecher der Grünen, nach seinen Zielen im Europaparlament antwortet Giegold: " Ich will Europa sozialer machen: Dazu brauchen wir einen Sozialpakt, der einen sozialen Mindeststandard in Europa garantiert. Außerdem werde ich mich für eine Austrocknung der Steueroasen einsetzen".

Richard Dammann dankt dem Referenten Sven Giegold