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Grüne Öko-Energie-Radtour am Jahrestag der Tschernobylkatastrophe kam gut an
Radtour 2009

Der Wettergott meinte es gut, trotz Gewitter und Schauerprognose blieb es sonnig und trocken und am Sonntag, den 26. April hatten sich fast vierzig Radlerinnen und Radlern auf dem Vorplatz der Bürgerhalle eingefunden, um an der jährlichen Öko-Energieradtour der Coesfelder Grünen teilzunehmen.
OV-Sprecher Erich Prinz begrüßte die Anwesenden und erinnerte an die Tschernobylkatastrophe die genau vor 23 Jahren weltweites Entsetzen auslöste.

Nach amtlichen Angaben starben 15 bis 25 000 Menschen und 2,3 Millionen Ukrainer sind bis heute gesundheitlich betroffen.
Nach diesem kurzen Rückblick ging es los zur ersten Anfahrstationen, dem Biomassekraftwerk in der ehemaligen Ziegelei Kuhfuss. Auf dem Weg dorthin wurde an den alten Abgrabungen auf dem Brink ein kurzer Stopp eingelegt und NABU-Mitglied Rainer Gildhuis lieferte einige Informationen zu der Fläche die vom NABU betreut wird.

Am Biomassekraftwerk angekommen wurde die Gruppe schon vom Geschäftsführer Herr Meyer erwartet. Es folgte eine ausführliche Beschreibung der Anlage und eine Besichtigung des Betriebes. Die Anlage ist zur Zeit noch nicht im Betrieb, soll aber nach den Sommerferien angefahren werden. Interessierte und auch kritische Fragen begleiteten die Betriebsführung. Die Fragen zu dem Material, dass dort vergoren werden soll wurde nicht zu 100prozentiger Zufriedenheit geklärt. Hier wird noch mal nachgefasst werden müssen.

Nach der Kaffeepause mit selbstgebackenen Biokuchen und erfrischenden Getränken ging es um 16 Uhr weiter über Sirksfeld am Ruheforst vorbei Richtung Stockum.

Auch auf dem Bauernhof in Stockum wurden die Radlerinnen schon erwartete. Herr Heumann präsentierte und erklärte während des Rundganges die Funktionsweise der Anlage. Im Gegensatz zu der Anlage bei Kuhfuss, wo ja die gesamte Vergehrungsware einkauft werden muss, kann Herr Heumann größtenteils sein eigenes Pflanzenmaterial von seinen Feldern und die Gülle aus seiner Schweinmast verwerten. Teilweise muss er noch Pflanzenmaterial dazukaufen.

OV-Sprecher Erich Prinz bedankte sich bei Herrn Heumann für die freundliche Aufnahme und die gelieferten Informationen.

Nach dem Dank an die TeilnehmerInnen der Radtour für die rege Teilnahme und der Einladung zu einem Abschlussdrink ins Brauhaus Stephanus äußerten viele TeilnehmerInnen, dass sie sehr angetan waren von der Veranstaltung und versuchen werden nächstes Jahr wieder mitzuradeln. Danach machte sich noch eine kleine Gruppe auf um das bisher Gesehen und Gehörte im Biergarten des Brauhauses zu besprechen.

 

 Hier kann man eine Bildergalerie von der Radtour anschauen.