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18.09.2010: Antrag gegen Castortransporte

An den Bürgermeister
der Stadt Coesfeld

Herrn Heinz Öhmann
Markt 8
48653 Coesfeld

Sehr geehrter Herr Öhmann, 

die Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN bittet Sie folgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung aufzunehmen.

Der Rat der Stadt Coesfeld beauftragt die Stadtverwaltung, sich in Schreiben an die Landesregierung gegen die Durchführung von Atommülltransporten nach Ahaus auszusprechen - generell und zumindest gegen die, die über das Stadtgebiet führen könnten.

Begründung:

Am 11.11.09 wurde bereits die Einlagerung von mittel- und schwach-radioaktivem Abfall aus dem Betrieb und dem Abbau alter Atomanlagen genehmigt. Die großen Atomkonzerne wollen ab 2010 massiv Atommüll im Zwischenlager Ahaus einlagern. Geplant sind zweimal pro Woche Atomtransporte mit insgesamt 1800 Behältern mit schwach- und mittelradioaktiven Atommüll. Mögliche Absendeorte sind Duisburg, Jülich, Karlsruhe, Dresden-Rossendorf und andere Atomstandorte in Deutschland.

Ab 2011 sollen 152 Castoren mit hochradioaktiven Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich hinzukommen. Ab 2015 sollen 150 Castor-ähnliche Großbehälter aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague nach Ahaus gebracht werden.

Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass einige der nicht öffentlich gemeldeten Transporte auch über das Coesfelder Stadtgebiet laufen werden.

Als gewählte RatsmitgliederInnen haben wir die Pflicht möglichen Schaden von unseren MitbürgerInnen abzuwenden und für Ihre Sicherheit zu sorgen. Atomtransporte über unser Stadtgebiet stellen durchaus ein Gefahrenpotenzial dar.

Mit freundlichen Grüssen

Charlotte Ahrendt-Prinz
Fraktionssprecherin