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06.10.2010: Neue Schullandschaften: Herausforderung annehmen
Coesfelder Grüne für schulpolitischen Arbeitskreis
 

Auf der gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Fraktion gab es neben weiteren Themen ein Hauptthema: Die zukünftige Schullandschaft in und um Coesfeld.

Dass die Schullandschaften sich verändern, ist nicht mehr zu übersehen.

Es gibt große Bedarfe in den Kommunen, wie jetzt gerade die Beispiele Ascheberg und Billerbeck zeigen, den Erhalt von Schulstandorten in Verbindung mit innovativen Schulkonzepten zu sichern.

Dieses ist mehr als verständlich und die innovativen Schulkonzepte mit längerem gemeinsamen Lernen, kleineren integrativen Klassen, Ganztagsbetrieb und gymnasialen Standards, die einen Anschluss an die Sekundarstufe II bieten, finden die Unterstützung der Coesfelder Grünen. Der Anspruch, dass kein Kind verloren gehen darf, ist das geplante Ziel.

Wir begrüßen die Vorgabe der rot-grünen Landesregierung, es den Kommunen in Zusammenarbeit mit den Eltern, den Schulpflegschaften und Schulen zu überlassen, welche Schullandschaft vor Ort gewünscht wird.

Unter schwarz-gelb wurde vielen Elterninitiativen, die sich vor Ort für eine Gemeinschafts- oder Gesamtschule einsetzten, das Leben schwer gemacht und eine Bewilligung meistens verweigert und das, obwohl ein großer Bedarf an Gesamtschulplätzen schon seit Jahren besteht.

Jedes Jahr müssen an den bestehenden Gesamtschuleinrichtungen Hunderte von SchülerInnen abgewiesen werden.

Der prognostizierte Geburtenrückgang zwischen 20 und 30 Prozent und natürlich auch die neue Schulform in Billerbeck wird Auswirkungen auf die Coesfelder Schullandschaft haben. Es wird auch Coesfelder Eltern geben, die mit Interesse nach Billerbeck schauen und überlegen werden, ihr Kind eventuell in Billerbeck einzuschulen.

Wir müssen uns dieser Herausforderung in Coesfeld aber stellen und die Kooperation im Gymnasialbereich mit der Billerbecker Schule nicht verweigern.

Wir Coesfelder Grüne sind schon lange aktiv, um endlich eine Diskussion für eine buntere zukunftsfähige Schullandschaft in Coesfeld in Gang zu bringen.

Unser Vorschlag, im Schulzentrum die Einrichtung einer Gesamtschule anzudenken, fand bisher bei allen Beteiligten wenig Rückhall.

Wir müssen in Coesfeld aufpassen, dass wir von der Entwicklung nicht überrannt werden. Eine abwartende Haltung war in der Vergangenheit schon nicht richtig und jetzt erst recht nicht.

Es ist Zeit zu handeln und nicht erst dann, wenn eventuell Schulen vor der möglichen Schließung stehen oder SchülerInnen abwandern.

Wir Grüne könnten uns einen schulpolitischen Arbeitskreis vorstellen, der parallel zu dem neu auf den Weg gebrachten Schulentwicklungsplan die weitere Schulstandortplanung diskutiert.

Erich PrinzErich Prinz