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20.02.2011: Grüne bangen um Stadtwerkemillionen

Grüne bangen um Stadtwerkemillionen

- Anfrage zur Gewinnentwicklung gestellt –

- Münster plant den Ausstieg -

Inzwischen bangen mehr als 20 Stadtwerke um ihre Investitionen in Millionenhöhe, weil Ihre Beteiligungen am Neubau des RWE-Steinkohlekraftwerkes in Hamm, Experten zufolge, massiv an Wert verlieren werden.

Auch die Stadtwerke Coesfeld sind am Bau des Steinkohlekraftwerk in Hamm beteiligt.

Beim Bau des Kraftwerkes haben sich inzwischen schwere technische Probleme ergeben, welche die Inbetriebnahme deutlich verzögern werden.

Es erscheint als sehr fraglich, dass das Steinkohlekraftwerk vor dem Hintergrund der Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke und einem zügigen sinnvollen Ausbau der Erneuerbaren Energien noch wirtschaftlich betrieben werden kann.

RWE verdient mit Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke zusätzliche Milliarden und verschlechtert damit die inzwischen fragwürdige Wirtschaftlichkeit von Hamm.Die beteiligten Kommunen haben das Nachsehen und der Konzern ist fein raus.

Vor diesem Hintergrund und der fragwürdigen Wirtschaftlichkeit der Beteiligung haben die Coesfelder Grünen eine Anfrage zur Gewinnentwicklung in den zuständigen Fachausschuss der Stadt Coesfeld eingebracht.

Der Neubau von Kohlekraftwerken ist anscheinend nicht mehr wirtschaftlich, vermutet die Fraktionssprecherin Charlotte Ahrendt-Prinz.

Stadtwerke sollten nicht auf Großkonzerne setzen, sonder investieren in Erneuerbare vor Ort, Energieeffizienz, Kraft-Wärme-Kopplung und Energiedienstleistungen.

Das sind die Märkte der Zukunft, auf die sich die Stadtwerke besinnen sollten.